Angebote für ProfessionistInnen

Pädagogische Interaktionen bilden das Herzstück der Lehr-Lern-Prozesse. Um sie in Ihrem Unterricht besser zu gestalten, hilft kinderrechtliche Beobachtung und Handlungsorientierung, die in dafür entwickelten Workshops geübt werden.

  

Gerne bearbeiten wir Ihr Anliegen in folgenden Schritten:

1. Ihre Anfrage -> 2. Unser Entwurf für Ihr Kontext -> 3. Feinschliff -> 4. Realisierung

# BASISFORTBILDUNG: KINDERRECHTE IN                              PÄDAGOGISCHEN BERUFSFELDERN

Zuzana Kobesova cc BY SA
Zuzana Kobesova cc BY SA

Inhalte: Die Basisfortbildung sensibilisiert für Kinderrechte und befähigt, diese im eigenen Arbeitsalltag zu professionell berücksichtigen bzw. zur Anwendung zu bringen. Konkret setzt sich die Fortbildung das Ziel, TeilnehmerInnen in ca 2,5 Tagen…

  • …das Grundlagenwissen über Kinderrechte zu vermitteln,
  • …über die Umsetzung im internationalen und nationalen Kontext zu informieren,
  • …zur Reflexion und Evaluation eigenen professionellen Handelns anzuregen sowie
  • …Methoden-Beispiele für eigene interaktive Umsetzung bereitzustellen.

Ziele: Vor dem Hintergrund der Workshop-Inhalte sollte insgesamt ein professionelles pädagogisches Bewusstsein sowie Handlungskompetenz in Bezug auf Kinderrechte aufgebaut bzw. gestärkt und vertieft werden. Dabei werden folgende Teilziele verfolgt:

  • …Aufbau von Kenntnissen über die und Einschätzung aktueller Entwicklungen im Bereich der Kinderrechte
  • …Aufbau bzw. Stärkung von kinderrechtlichem Problembewusstsein im Kontext staatlicher Strukturen sowie in eigenem Handlungskontext
  • …Aufbau und Vertiefung professioneller kinderrechtsfreundlicher Haltungen
  • …Aufbau und Förderung professioneller kinderrechtsfreundlicher Handlungsfähigkeit.

# VERTIEFUNGS-WORKSHOP:                                                         HANDLUNGSPRAKTISCHE INTERPRETATIONEN DER        KINDERRECHTE

Zuzana Kobesova cc BY SA
Zuzana Kobesova cc BY SA

Inhalte: Aufbauend auf der Basisfortbildung gibt der Auffrischungsworkshop die Gelegenheit, einzelne Kinderrechte handlungspraktisch zu unterscheiden und ein angemessenes Antwortverhalten auf kinderrechtliche Ansprüche zu üben. Leitend werden die Fragen behandelt:

  • …welche Bedürfnisse und die sich daraus ableitenden politischen Interessen von Kindern und Jugendlichen äußern sich in konkreten Alltagssituationen?
  • …(wie) lassen sich diese Interessen mit pädagogischen ProfessionistInnen  gemeinsam verfolgen bzw. professionell beantworten?

Ziele: Der Auffrischungsworkshop aktualisiert ein bereits gegebenes Bewusstsein über Kinderrechte in einem professionellen Kontext. Es vertieft dieses Bewusstsein handlungspraktisch, indem

  • … Kinderrechte als Interpretationshilfe von Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen eingeführt wird.
  • …die kinderrechtlichen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen im Handlungsalltag identifiziert und unterschieden werden.
  • ...Handlungsoptionen entwickelt werden, die ein professionelles Antwortverhalten derart fördern, dass sie zur Artikulationsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen hinsichtlich ihrer Kinderrechte beitragen.

 

 


Zuzana Kobesova cc BY  SA
Zuzana Kobesova cc BY SA

BILDUNGSAUFTRAG UND KINDERRECHTE                (INPUT UND PRAXISTEIL)

PädagogInnen arbeiten in einem komplexen Beziehungsfeld. Sie haben mit vielen Personen zu tun, aber das Ergebnis ihrer Arbeit ist nicht gleich auf den ersten Blick sichtbar. Denn sie stellen keine Produkte her. Ihre Arbeit wird dann in Frage gestellt, wenn sie nicht funktioniert, wenn etwa eine zarte Kinderträne für Emotionen sorgt und Eltern auf den Plan ruft. „Wie kann ich dem Kind gerecht werden?“, lautet dann die Frage. Der pädagogische Alltag steckt voll von Situationen, die mitunter Widersprüche mit sich bringen: Soll das Kind schlafen, wenn es doch spielen möchte? Wie weit soll auf Wünsche der Eltern eingegangen werden? Wir laden Sie ein, Situationen aus Ihrem beruflichen Alltag in den Workshop einzubringen. Um welche Situationen handelt es sich? Welche Rechte stecken möglicherweise hinter diesen Situationen? Nach einem anschaulichen Input zu Kinderrechten prüfen wir die Wege einer kindgerechten Pädagogik. In diesem Sinne stärkt Sie dieser Workshop in Ihrer pädagogischen Beziehungsgestaltung sowie in der professionellen Reflexion.

 

 

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KINDERRECHTE FÜR ELEMENTARPÄDAGOGINNEN (INPUT MIT PRAXISTEIL)

Die Kinderrechte erscheinen uns als ein ehrenvolles, doch wenig praxisnahes Thema. Was machen sie aber in unserem Alltag aus? Gemeinsam machen wir uns auf eine Entdeckungsreise, um Aspekte der Kinderrechte in und anhand unserer Praxis zu reflektieren. Wir beschäftigen uns dabei mit den Fragen wie z.B.:

  • Wie möchte ich in meiner Praxis dem Kind gerecht werden?
  • In welchen Situationen ist es so der Fall?
  • Welche Rechte vermute ich hinter den Situationen?
  • Welche Rechte fallen mir sonst noch ein?
  • Welche Kinderrechte gibt es tatsächlich?
  • Wie stehen die einzelnen Kinderrechte zueinander in Bezug

Lassen Sie uns gemeinsam erkennen, wo auch in Ihrem Alltag Kinderrechte eine Rolle spielen, welchen Mehr-Wert sie für die eigene Handlungspraxis darstellen und wie sie als gemeinsames Korrektiv in Anwendung gebracht werden könnte. 

 

KINDERRECHTE FÜR ELEMENTARPÄDAGOGINNEN (INPUT MIT PRAXISTEIL)

Inhalt: Pädagogische Einrichtungen leisten einen bedeutenden Beitrag zur Eigenständigkeit von Kindern und Jugendlichen. Sie begleiten Lernen der Heranwachsenden. Ruhig sitzen, effektiv lernen, Prüfungen ablegen – oft wird pädagogische Arbeit als selbstverständlich wahrgenommen und erst sichtbar, wenn sie scheitert. Bis dahin glaubt man zu wissen, dass und wie die Welt „funktioniert“. Was aber steckt hinter diesen scheinbaren Routinen pädagogischen Handelns? Was ist das Lernen, an das man anknüpft? Pädagogische Anknüpfungspraxis ist essentiell für gelungene Lehre – erkunden und gewinnen wir sie wieder.

 

Ziel: Ausgehend von einer Spielanleitung (1. Teil) wird ein praxisnaher Erfahrungsbegriff erarbeitet, der gleichzeitig als Lernen aufgefasst wird. Aus dem so veranschaulichten Erfahrungsbegriff wird schließlich eine pädagogische Begründung (2. Teil) pädagogischer Handlungseinsätze generiert. Diese Begründung zeigt, dass pädagogisches Handeln wesentlich mit der Orientierung am Anderen und seinem Erfahrungsstand zusammenhängt. Die Frage des professionellen „Wozu“ wird mit pädagogischer Beziehungsarbeit beantwortet, die sich für Kinder und Jugendliche als signifikant erweist.

Durch den Workshop wird…

  • …das Problembewusstsein über den Zusammenhang von Lernen und Erfahrung erarbeitet;
  • …Aufmerksamkeit für didaktische Systematisierungen von Erfahrung geschult;
  • …Kenntnisse über Lernen als Erfahrung seitens des Lernenden vertieft und erweitert.

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# IHR PERSÖNLICHES KONTEXT-WORKSHOP

Nicht fündig geworden? Manche Fragen und Situationen lassen sich nicht immer in bereits ausgearbeiteten Workshop- oder Seminar-Formaten behandeln. Wünschen Sie sich zu Ihrem Anliegen ein fachkundig spezialisiertes Angebot, freuen wir uns auf Ihr Kontakt. Alle persönlichen Informationen werden streng vertraulich behandelt.